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Ihr SPD Ortsverein Stadt Pattensen
Regionales
20. August 2010
Vorstand des SPD Ortsvereins informiert sich über geplante Putenmastanlage
Bereits in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hatte sich der Vorstand der Pattenser SPD mit dem Thema Putenmastanlage beschäftigt. Man kam dabei schnell zu dem Ergebnis, dass zwar eine umfängliche öffentliche Diskussion begonnen hatte, aber wenig konkrete verlässliche Informationen verfügbar waren. Um sich über das geplante Vorhaben und die insbesondere bei der neu gegründeten Bürgerinitiative bestehenden Bedenken und Befürchtungen zu informieren, hat der Vorstand der SPD Pattensen sowohl Vertreter der Bürgerinitiative als auch den Pattenser Landwirt, der dieses Vorhaben plant, zu Informationsgesprächen eingeladen. An den jeweiligen Gesprächen, die in dieser Woche stattfanden, nahmen neben den Vorstandsmitgliedern auch Mitglieder der SPD Rats- und Ortsratsfraktion und die SPD Landtagsabgeordnete Frau Dr. Silke Lesemann teil. (...)

9. Juli 2010
Dr. Silke Lesemann (MdL): Moderne Landwirtschaft bedeutet nicht Massentierhaltung um jeden Preis
Wie in Pattensen sind vielerorts die geplanten Geflügelmastställe in Gegenden, in denen es bisher nur wenige Massentierhaltungen gab, ein brisantes Thema. Ausgelöst wird dieser „Stallbauboom“ entlang der A 7 (sog. „Hähnchenhighway“) durch einen projektierten Großschlachthof für Geflügel in Celle/Wietze mit einer Schlachtkapazität von ca. 57 Mio. Tieren pro Jahr. „Moderne Landwirtschaft bedeutet nicht Massentierhaltung um jeden Preis. Sorgen und Kritik seitens der Anwohner hinsichtlich Geruchs- und Staubemissionen sind ernst zu nehmen, genauso wie der Tier- und Umweltschutz“, so die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann.
Kommunale Entwicklung, Tierschutz, Verbraucherschutz, Umweltschutz und zukunftsfähige Produktion in der Landwirtschaft dürfen keine Gegensätze mehr sein, sondern müssen miteinander in Einklang gebracht werden. “Es geht nicht darum, Landwirten neue Betätigungsfelder zu verwehren. „Die Politik muss hier jedoch einen klaren Ordnungsrahmen setzen, der ein Miteinander von Bevölkerung und Landwirtschaft ermöglicht.“
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